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Leonhard Kurz stellt Programm für schnellere Folienkalkulation und -bestellung vor

Prägefolienbedarf einfacher kalkulieren

Fürth, 31.5.2016: Kurz Foil Connect heißt das Programm, mit dem Leonhard Kurz den Verarbeitern von Heißprägefolien die Arbeit weiter erleichtern möchte. Die Prägemaschinen- und Prägefolientechnologie wird seit Jahrzehnten kontinuierlich weiterentwickelt, das Heißprägeverfahren ist heute hochtechnisiert. Kurz hat sich zum Ziel gesetzt, auch Kalkulations- und Bestellvorgänge zu vereinfachen und in digitale Prozesse einzubinden. Auf der Drupa 2016 wird das Unternehmen das Kurz-Foil-Connect-Programm erläutern und einzelne Funktionen demonstrieren.

Den sparsamsten Folieneinsatz finden

Eine wesentliche Funktion von Kurz Foil Connect ist die Berechnung des effizientesten Einsatzes von Heißprägefolie. Hierzu benötigt der Verarbeiter einen Datensatz des Auftraggebers oder der eigenen Druckvorstufe mit den vorgesehenen Heißprägungen, anhand dessen er die Positionen der Prägewerkzeuge definiert. Stehen diese Positionsvorgaben und die Prägeauflage fest, kann Kurz Foil Connect die benötigten Folienbahnbreiten und -längen, die Anzahl der Folienrollen sowie den optimalen Folienvorzug kalkulieren. In sehr kurzer Zeit wird die bestmögliche Ausnutzung der Folienbahnen berechnet, selbst bei sehr komplexen Prägelayouts. Die Bahnlängen sind so kalkuliert, dass die parallel eingesetzten Rollen gleichzeitig aufgebraucht sind und zusammen ausgetauscht werden können, womit sich Stillstandzeiten der Maschine reduzieren. Auch bei der Verteilung der Folienrollen auf die Wickelachsen ist das Programm behilflich. Die Konfigurationsdaten der Prägemaschine werden vom Verarbeiter in der Kurz-Foil Connect-Software hinterlegt. Dadurch kann das Programm die benötigten Folienrollen auf die Anzahl der Wickelachsen oder der individuell ansteuerbaren Achsensegmente abstimmen und die genaue Position jeder Rolle auf den Wickelachsen festlegen. Mit diesen Daten wird die Einrichtezeit an der Maschine verkürzt. Alle Einstellungen lassen sich nach Bedarf jederzeit manuell anpassen.

Vereinfachte Bestellvorgänge und Lagerhaltung

Der Folienbedarf inklusive geschätzter Mengen für Makulatur lässt sich mit Kurz Foil Connect relativ exakt kalkulieren. Kurz Foil Connect sorgt damit auch für eine schlanke Lagerhaltung. In Planung ist, das System mit der Kurz-Lagerverwaltung zu verknüpfen, sodass in Zukunft der Bestand der gewählten Heißprägefolie umgehend geprüft werden kann.

Die Bestimmung des Folienbedarfs lässt sich direkt mit der Order verbinden. Sobald alle Daten ermittelt sind, kann mit dem Programm die Bestellung ausgelöst werden. Das verkürzt zum einen die Lieferzeiten, zum anderen sinkt der Bestellaufwand.

Näheres über Kurz Foil Connect erfährt man am Kurz-Stand D60 in Halle 3. Kurz wird außerdem am Stand E74 in Halle 3 vertreten sein, weiterhin beim Drupa Innovation Park in Halle 7.0, Stand E10, am Touchpoint Packaging in Halle 12, Stand B53 und bei PrintCity in Halle 12, Stand C51.