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Neues Modul zur exakten Positionierung holografischer Einzelmotive

Einzelbilder im Kaltfolientransfer

Fürth/Germany, 12 April 2016: Leonhard Kurz präsentiert auf der diesjährigen Drupa das Modul Distorun zur Verarbeitung von Einzelbildern und Endlosdekoren im Schmalbahn-Kaltfolientransfer. Per Kaltfolientechnik konnten bisher nur Metallfarben und holografische Endlosdesigns übertragen werden. Mit dem auf die Druckmaschine aufgesetzten Distorun-Modul können jetzt zusätzlich holografische Einzelbilder exakt positioniert werden. Die Druckmaschine muss hierfür nur geringfügig modifiziert werden, Distorun wird einfach mit einer Adapterplatte auf sie aufgesetzt. Das Modul synchronisiert sich mit der Maschine, ist aber von deren Steuerung unabhängig. Es verfügt über einen Druckmarkenleser, der die Position der Druckmarken aufnimmt. Weiterhin besitzt es einen Drehgeber, der die Bahngeschwindigkeit des zu bedruckenden Substrates erfasst. Anhand dieser Daten ermittelt Distorun die exakte Platzierung der Kaltfolie auf dem Substrat und regelt die Folienzuführung entsprechend. Es können bis zu drei Folienbahnen parallel eingesetzt werden. Verarbeitbar sind Folienbreiten von 330, 420 und 520 Millimetern.

Neue Möglichkeiten für Markenschutz und Markendekoration

Die innovative Funktion eröffnet neue Perspektiven für die Etikettengestaltung. Per Kaltfolientransfer können nun markante holografische Echtheitskennzeichen appliziert werden, die schwer kopierbar sind und das Vertrauen des Verbrauchers in die Marke stärken. Darüber hinaus können einprägsame, hochdekorative Einzelbilder mit hohem Wiedererkennungswert eingesetzt werden, um Markenidentitäten zu schaffen und Markenprofile zu stärken. Hierzu gehören beispielsweise die bei Markenherstellern gefragten Linsendesigns mit speziellem Tiefeneffekt. Sie sind nun im Kaltfolientransfer als eindrucksvolle Einzelbilder umsetzbar, die die Blicke magisch anziehen.

Volle Ausnutzung der Folienbahn

Die Distorun-Funktion, Abschnitte einer Kaltfolienbahn auf dem Substrat exakt zu positionieren, lässt sich auch zur Folieneinsparung nutzen. Die in einem ersten Durchlauf nicht übertragenen Folienabschnitte können in einem zweiten und dritten Durchlauf verwendet werden. Die Folienbahn wird nach dem ersten Transfer wieder aufgewickelt und steht für weitere Übertragungen registergenau zur Verfügung. Dadurch ist eine effiziente Foliennutzung über die gesamte Bahnlänge gewährleistet.

Am Kurz-Stand D60 in Halle 3 wird die Distorun-Technik vorgestellt. Am Stand des Maschinenherstellers Omet D90 in Halle 3 wird das Distorun-Modul auf einer iFlex 370 Etikettendruckmaschine live in Aktion zu sehen sein.

Kurz wird außerdem am Stand E74 in Halle 3 vertreten sein, weiterhin beim Drupa Innovation Park in Halle 7.0, Stand E10, am Touchpoint Packaging in Halle 12, Stand B53 und bei PrintCity in Halle 12, Stand C51.